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Tag: Produktflops/Technologieflops
08.08.2018
John Travolta kommt nicht aus der Oberpfalz

John Travolta ist einer der größten Comebacker der Filmgeschichte. Kann der Magnetbahn­technologie eine ähnliche Erfolgs­geschichte gelingen wie dem US-Schauspieler? Die Baufirma Max Bögl hat das Antriebskonzept aus dem Abstellraum der Technikgeschichte geholt. Ich mag Comeback-Geschichten, aber bei dieser bin ich skeptisch.

03.05.2017
Zwei, die niemand braucht

Der Roboter BlessU-2 und die Saftpresse Juicero können viel. Er beherrscht sieben Sprachen, sogar Hessisch. Sie erzeugt genug Druck, um zwei Teslas anzuheben. Trotzdem gehören beide zu den Dingen, die niemand braucht.

22.04.2016
Kodaks letzte Patrone

Vor 20 Jahren stellte Kodak zusammen mit vier japanischen Firmen das Advanced Photo System vor. Die Digitalfotografie hat dem neuen System zum analog-chemischen Fotografieren schon nach wenigen Jahren den Garaus gemacht. Das zum 35mm-Standard inkompatible Format war ohnehin ein Verlierertyp.

06.02.2016
Zu viel Vielfalt

Märklin bot 2015 drei neue Dampfloks an. Heute sagt der Märklin-Chef, zwei hätten gereicht, vielleicht sogar nur eine. Das Interesse der Sammler hat sich zu stark verteilt. Mehr ist manchmal doch zu viel, auch wenn eine größere Produkt- und Variantenvielfalt im Trend liegt. Ein Posting, in dem neben Loks auch Bücher, Fast Food und ungarische Fußballspieler vorkommen.

19.10.2015
Power muss sein (Leichtes Trumm, Teil 2)

Ein neuer Pickup wurde bei Ford früher angeblich so entwickelt: einen Haufen Eisen zu einem Pickup formen, einen dicken 8-Zylinder-Motor hineinstecken und das Projekt für abgeschlossen erklären. Die Zeiten sind vorbei. Für den neuen F-150 mit Alu-Karosserie gibt’s einen Motor, dessen Hubraum kaum größer als das Volumen einer 2-Liter-Flasche ist.

14.01.2015
BWLMarketingRaKoTIM
Rechnen bis 20 Milliarden

Am Riesenjet A380 hat Airbus keine Freude. Die Hoffnungen auf ein Szenario mit zahlreichen Verbindungen zwischen großen Drehkreuzen haben sich nur teilweise erfüllt. 20 Milliarden Euro wurden in das A380-Projekt investiert. Die Schwelle zur Gewinnzone liegt in weiter Ferne. Hat Erzrivale Boeing jetzt uneinholbar die Nase vorn?

11.02.2014
Toter Schwan

Aston Martin ist der traditionelle Ausrüster von James Bond. 2011 brachten die noblen Briten ein sehr ungewöhnliches neues Modell auf den Markt, den nur 2,98 Meter langen Cygnet. 007 wird sich bei seinem nächsten Abenteuer aber nicht in den Zweisitzer quetschen müssen. Der junge Schwan starb früh. Todesursache: Markenüberdehnung.