Günther Bayerl hat für den Fotoband „Welterbe“ auch die Wieskirche fotografiert.

Anke Kleinschmit, Ulrich Münkle und Günther Bayerl haben eine Gemeinsamkeit. Sie sind Absolventin bzw. Absolventen der Hochschule Ulm (bis 2006: FH Ulm). Die beiden Herren haben jeweils ein großes Projekt abgeschlossen. Frau Kleinschmit kommt am 11. April 2018 an die Hochschule.

Günther Bayerl hat Digitale Medien studiert und ab Mai 2015 die 42 Kultur- und Naturwelterbestätten fotografiert, die es in Deutschland gibt. Jetzt ist der Prachtband „Welterbe“ im Handel erhältlich. Nicht nur Jürgen Kanold von der Südwest Presse ist begeistert über die „fantastischen, nicht nur dokumentarischen, sondern kunstvollen großformatigen Bilder“ (→ swp.de).

Zu den deutschen Kulturerbestätten zählen der Aachener Dom und die Würzburger Residenz, aber auch Denkmäler aus dem Industriezeitalter wie die Völklinger Hütte und die Zeche Zollverein in Essen. Die drei deutschen Naturwelterbestätten sind die Grube Messel (Stichwort: Fossilien), Buchenwälder und das Wattenmeer.

Auf Günther Bayerls Internetseite (→ gbayerl.com) kann man sich ein Bild davon machen, dass der gebürtige Aalener ein toller Landschafts- und Architekturfotograf ist. Beispiele von Welterbe-Fotografien gibt’s unter /PROJECT. Schon im Sommer 2016 hat der SWR in der Sendung „SWR Kunscht!“ einen 5-minütigen Bericht über Bayerls Welterbe-Projekt gesendet.

Ulrich Münkle ist Maschinenbauer. Sein Hobby Leistungspflügen hat ihn jetzt nach Kenia geführt. In Nakuru vertrat er Deutschland bei den diesjährigen Weltmeisterschaften. Der hervorragende sechste Platz in der Disziplin „Stoppelfeld“ und Platz 18 auf „Grassland“ bedeuteten in der Gesamtwertung Rang 14. Herzlichen Glückwunsch!

Vor allem der Taxifahrer Dominik wird Münkle und seinen Trainer Manfred Wolf in Erinnerung behalten. Als die Achsaufhängung von Dominiks Taxi brach, fertigten seine Fahrgäste mit ihrem mitgebrachten Werkzeug passende Ersatzteile und machten das Auto wieder flott.

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Vor seiner Abreise hat Ulrich Münkle im Ulmer Studio des SWR ein kleines Interview gegeben, von dem es → ein Videohttps://www.swr.de/swraktuell/bw/ulrich-muenkle-faehrt-nach-kenia-pfluegen-wie-ein-weltmeister/-/id=1622/did=20642050/nid=1622/4gnwjv/index.html gibt.

Anke Kleinschmit hat zugesagt, im Sommer­semester 2018 zu einem Vortrag an die Hoch­schule Ulm zu kommen. Sie ist Leiterin der Konzernforschung und Nachhaltigkeitsbeauf­tragte der Daimler AG. Sie stu­dierte an der damaligen Fachhochschule Ulm Feinwerktechnik/Mechatronik, bevor sie 1992 bei Daimler als Entwicklungsingenieurin begann.

Digitalisierung, Elektrifizierung und das autonome Fahren ermöglichen neue Formen der Mobilität. Auch Daimler will sich zum Mobilitätsdienstleister weiterentwickeln und gleichzeitig die bisherigen Kerngeschäfte fördern. Zu den bemerkenswerten Aktivitäten des Konzerns zählen Beteiligungen an Volocopter und Starship Technologies. Volocop­ter entwickelt Elektro-Hubschrauber für den Ein­satz in Ballungszentren. Starship Technologies testet Zustellroboter, die sich autonom auf den Gehwegen fortbewegen, um Waren bis zu einer Entfernung von etwa 5 Kilometern zu befördern. Daimler ist auch am Hamburger Start-Up Intelli­gent Apps beteiligt, deren „myTaxi“-App bereits über 10 Millionen Downloads erreichte.

Daimlers Forschungschefin Anke Kleinschmit spricht am 11. April 2018 an der Hochschule Ulm über Mobilitätskonzepte der Zukunft (Grafik: Bosch, Foto: Daimler).

Anke Kleinschmit kommt am Mittwoch, den 11. April 2018.

Das Thema ihres Vortrags ist:
Future Mobility. Chancen und Herausforderungen

Beginn ist um 17:45 Uhr in der Aula der Hochschule Ulm.

Der Vortrag ist öffentlich und Gäste sind herzlich willkommen. Die Veranstaltung wird unterstützt von Pro! Hochschule Ulm.