Der FC Bayern ist zwar der reichste, Borussia Dortmund aber der renditestärkste Bundesliga-Club (Fotos: → ruhrnachrichten.de; → tagesschau.sf.tv)

BV Borussia Dortmund (BVB) – FC Bayern München (FCB) 0:3 – Für Dortmund-Fans war das vorgestern kein schöner Abend. Dieses Posting ist ein betriebswirtschaftliches Trostpflaster für Euch. Gezeigt wird, dass die Borussen in den beiden vergangenen Geschäftsjahren den Bayern renditemäßig die Lederhosen ausgezogen haben.

Das Aufeinandertreffen der beiden Spitzenclubs der Fußball-Bundesliga hat sich inzwischen sogar den Ehrentitel „clásico (alemán)“ verdient (→ marca.com). Aber nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich waren die Schwarz-Gelben in den letzten Jahren top, die Roten sind es sowieso schon seit über zwei Jahrzehnten. Vor einem Jahr gab’s in diesem Blog → das Posting „Spitzenspiel“. Darin habe ich die Finanzdaten beider Clubs ausführlich diskutiert (Vergleich von Bilanz, GuV und Kapitalflussrechnung). Dieser neue Blog-Eintrag ist ein Update. Es geht um die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) und zwei Kennzahlen, die Umsatz- und die Eigenkapitalrendite.

Bevor’s losgeht, noch ein Hinweis für die Bayern-Freunde, deren Wohlbefinden mir ebenfalls am Herzen liegt: In puncto Vermögen spielt die FC „Krösus“ Bayern München AG weiterhin in einer eigenen Liga. Das werde ich in einem weiteren Posting erläutern („Bilanzmeister Bayern München“ könnte es heißen). Bitte etwas Geduld.

Gewinn- und Verlustrechnung von Borussia Dortmund

Der BVB ist eine börsennotierte Gesellschaft (→ Kurs der BVB-Aktie WWW-Link). Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA muss deshalb regelmäßig Geschäftsberichte veröffentlichen. Als pdf-Dateien findet man sie auf den schwarz-gelben www-Seiten. Die interessanten Teile des aktuellen Geschäftsberichts sind der Konzernlagebericht (ab Seite 76) und vor allem der Konzernabschluss (ab Seite 110). Zur BVB-Unternehmensgruppe, dem BVB-Konzern, gehören mehrere rechtlich unabhängige Tochterunternehmen wie die BVB Stadion GmbH. Alle BVB-Finanzdaten in diesem Posting sind Konzerndaten.

WWW-Link WWW-Link

Die GuV vermittelt ein Bild des unternehmerischen Erfolgs im abgeschlossenen Geschäftsjahr. Aufgelistet werden Erträge und Aufwendungen sowie verschiedene Zwischenergebnisse. Erträge haben das Unternehmensvermögen in der beschriebenen Periode vermehrt, Aufwendungen haben es reduziert. In der Dortmunder Ergebnisrechnung übertrafen schon 2011/12 die Erträge deutlich die Aufwendungen. Unter’m Strich stand 2011/12 ein Jahresüberschuss von 27,5 Millionen Euro. 2012/13 waren es sogar 51,2 Millionen Euro Gewinn nach Steuern.

Konzern-GuV der Borussia Dortmund KGaA (IFRS)
(in Millionen Euro)
2012/13 2011/12 %
+



Umsatzerlöse und sonstige betriebliche Erträge
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibungen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
307,8
17,5
106,2
22,4
96,6
222,9
12,5
79,9
18,6
70,5
38 %
40 %
33 %
20 %
37 %
=
+
Betriebsergebnis (EBIT)
Finanzergebnis
65,1
-5,1
41,4
-4,8
57 %
=
Ergebnis gewöhnlicher Geschäftstätigkeit
Steuern
60,0
8,8
36,6
9,1
64 %
= Jahresüberschuss (Ergebnis nach Steuern)
51,2 27,5 86 %

Renditekennzahlen und EBITDA:
Umsatzrendite 21 % 19 %
Eigenkapitalrendite 44 % 34 %
EBITDA 73,6 46,1

Der Jahresüberschuss ergibt sich aus drei Teilergebnissen: (1) dem Betriebsergebnis, (2) dem Finanzergebnis und (3) den Steuern. Die Position „Steuern“ ist allermeistens ein Aufwand. So auch beim BVB, der für 2012/13 fast 9 Millionen Euro ans Finanzamt Dortmund überweisen durfte. Das Finanzergebnis wird in der Regel am stärksten von den Zinsaufwendungen beeinflusst, die für Kredite zu zahlen sind. Die Dortmunder mussten 2012/13 ca. 3,9 Millionen Euro für Zinszahlungen aufwenden. Die sind als wesentlicher Faktor im Finanzergebnis (-5,1 Mio. €) enthalten.

Den Erfolg im sogenannten operativen Geschäft sieht man am Betriebsergebnis. Heutzutage sind dafür auch die Bezeichnungen EBIT für Earnings before Interest and Taxes und Operating Profit verbreitet. Mit den typischen Aktivitäten eines Profifußballclubs hat Borussia Dortmund 2012/13 ein Betriebsergebnis von 65,1 Mio. € erwirtschaftet. 65.100.000.000 € ist nicht nur (absolut) eine große Zahl. Das Betriebsergebnis ist auch im Vergleich zur Gesamtleistung enorm. Diese Verhältniszahl, die sogenannte Umsatzrendite, ist ein aussagekräftiges Maß für die kostenmäßige Effizienz und den marktlichen Erfolg eines Unternehmens.

Die 21 Prozent Umsatzrendite (65,1 / 307,8), die der BVB 2012/13 schaffte, sind ein hervorragender Wert. Der große FC Bayern – ich greife ein wenig vor – schaffte 2011/12 „nur“ knapp 8 Prozent. Zum Vergleich: Erfolgreiche Industrieunternehmen erreichen 10 Prozent. Autozulieferer Continental schaffte 2012 9,4 %, Autohersteller BMW 11 %. Der Softwarekonzern SAP erwirtschaftet als Ausnahmeunternehmen seit Jahren Umsatzrenditen über 20 Prozent (2012: 25 %). Sieht man Fußballclubs als Unterhaltungsunternehmen (was sonst?), könnte man Borussia Dortmund mit Walt Disney vergleichen. Der US-Konzern hatte 2012 eine Umsatzrendite von 23 %.

Renditekennzahlen sind Verhältniszahlen. Man kann sie für Unternehmen (ganz) unterschiedlicher Größe ermitteln und miteinander vergleichen. Eine weitere gängige Erfolgskennzahl ist die Eigenkapitalrendite (EKR), auch Return on Equity (ROE) oder Unternehmerrendite genannt. Sie bringt die Verzinsung des eingesetzten Eigenkapitals zum Ausdruck, ist also für den bzw. die Eigentümer eines Unternehmens eine interessante Größe. Die klassische EKR ist eine Nach-Steuer-Rendite, in deren Berechnung der Jahresüberschuss einfließt. Vergleichsmaßstab ist das durchschnittliche Eigenkapital des untersuchten Zeitraums.

Die erforderlichen Informationen zum Eigenkapital kommen aus der Bilanz. Bei Borussia Dortmund ist das Eigenkapital zuletzt stark angewachsen, von 93,5 Mio. € (Ende des GJ 2011/12) auf 140,6 Mio. € (Ende des GJ 2012/13), durchschnittlich also 117 Mio. € (93,5/2 + 140,6/2). Weil sich der Jahresüberschuss im Vergleich zur Vorsaison fast verdoppelte, stieg die Eigenkapitalrendite des schwarz-gelben Ballspielvereins trotz des gestiegenen Eigenkapitals von 34 auf 44 Prozent.

Zum Vergleich: Vor etwa einem Jahrzehnt kam Josef Ackermann, der damalige Vorstandschef der Deutschen Bank, mit seinem Ziel einer 25 %-Eigenkapitalrendite vor Steuern gar nicht gut an (→ zeit.de). Die Zielmarke galt als überzogen. BMWs Return on Equity betrug 2012 knapp 18 Prozent. Und wie sah es beim bayrischen Erzrivalen der Borussia aus? Schau’n wir mal.

Gewinn- und Verlustrechnung von Bayern München

Das Geschäft mit dem Profifußball ist bei Bayern München in einer Aktiengesellschaft (AG) organisiert. Deren Anteile sind aber, anders als diejenigen des BVB, nicht börsennotiert. So kommt es, dass der FC Bayern seine Finanzdaten nicht in der gleichen Detailfülle und auch nicht so schnell nach Geschäftsjahresende veröffentlicht. Der aktuellste Geschäftsbericht auf bundesanzeiger.de ist von 2011/12. Vor der großen Rotz-und-Wasser-Heulerei des Uli H. veröffentlichte der FC Bayern am 13.11. aber noch eine Pressemeldung mit den wichtigsten Geschäftszahlen der Spielzeit 2012/13.

WWW-Link WWW-Link

Die neuesten FCB-Daten beziehen sich nur teilweise auf den gesamten FCB-Konzern. Die meisten Zahlen in der Pressemeldung vom 13.11. sind aus dem Einzelabschluss der FC Bayern München AG. Darin ist zwar ein Großteil der FCB-Geschäfte enthalten, es fehlen aber die Geschäfte der 100 %-igen Tochter Allianz Arena München Stadion GmbH. Die Konzern-GuV ist deshalb in der Spalte 2012/13 nur an wenigen Stellen gefüllt. Bei den vier betrieblichen Aufwandsarten habe ich allerdings in Klammern als Orientierungsgrößen die Angaben aus dem FCB AG-Einzelabschluss genannt.

Beispiel: Die Personalaufwendungen der FCB AG alleine waren 2012/13 202,8 Mio. €, diejenigen des FCB-Konzerns (inklusive Allianz Arena) also größer als 202,8 Mio. €. Der Unterschied zwischen Personalaufwand AG und Personalaufwand Konzern betrug im Vorjahr nur 1,5 Mio. € (165,6 vs. 167,1). Bei den Abschreibungen und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind die Abweichungen aber größer.

Konzern-GuV der FC Bayern München (HGB)
(in Millionen Euro)
2012/13 2011/12 %
+



Umsatzerlöse und sonstige betriebliche Erträge
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibungen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
432,8
— (> 36,5)
— (> 202,8)
— (> 55,9)
— (> 87,2)
373,4
25,3
167,1
57,2
94,9
16 %
=
+
Betriebsergebnis (EBIT)
Finanzergebnis

28,9
-10,2
=
Ergebnis gewöhnlicher Geschäftstätigkeit
Steuern

18,7
7,6
= Jahresüberschuss (Ergebnis nach Steuern)
14,0 11,1 26 %
2012/13: in Klammern die Aufwendungen der FCB AG ohne Tochtergesellschaften (Allianz Arena GmbH)

Renditekennzahlen und EBITDA:
Umsatzrendite 7,7 %
Eigenkapitalrendite 5,5 % 5,2 %
EBITDA 95,6 86,0

Man sieht deutlich, das der FC Bayern ein noch viel größeres Rad dreht als die Dortmunder Borussia. Mit fast 433 Millionen Euro Umsatz ist man in Europas Spitzengruppe angekommen, und eine Umsatzsteigerung um 16 Prozent ist für einen langjährigen Spitzenclub keinesfalls alltäglich.[→ Anm. 1] Am Ende der GuV bleibt in München aber weniger Gewinn übrig als in Dortmund. Weil beim FCB gleichzeitig mehr Eigenkapital gebunden ist (248,7 Mio. € Ende des GJ 2011/12, 257,2 Mio. € Ende des GJ 2012/13), ist die Eigenkapitalrendite viel niedriger als am beim BVB. 2012/13 waren es 5,5 Prozent.

Allerdings bezweifle ich, dass die drei Aktionäre der FC Bayern München AG – das sind der FC Bayern München e.V. (82 %), Adidas und Audi (je 9 %) – viel auf die Eigenkapitalverzinsung geben. Für die meisten der über 220.000 Vereinsmitglieder dürfte der emotionale Gewinn durch das gewonnene „Triple“ (→ spiegel.de), einschließlich Sieg in der Champions League (CL), alles Finanzielle vollständig überstrahlen. Und die Minderheitsaktionäre Adidas und Audi haben es auf positive Abstrahleffekte der Marke FC Bayern zugunsten ihrer Sportartikel und Autos abgesehen.

Es wird also kaum einen FC Bayern-Freund stören, wenn ich an dieser Stelle noch eine Spitze gegen die FCB-Finanzberichterstattung setze. Als „Operatives Ergebnis“ wollen uns die Manager von der Säbener Straße die Kennzahl EBITDA verkaufen. Das steht für Earnings before Interest, Tax, Depreciation, and Amortization. Außer den Zinsaufwendungen (interest) und den Steuern (tax) werden für die EBITDA-Berechnung auch Abschreibungen (depreciation, amortization) ausgeblendet.[→ Anm. 2]

Da muss ja was Tolles rauskommen, wenn man z. B. die sogenannten „Abschreibungen auf Transferentschädigungen“ aus der Erfolgsrechnung ausklammert. 2012/13 waren das beim FC Bayern nach eigenen Angaben 52,2 Millionen Euro. Dahinter stecken solche Spieler, für die man wegen ihrer Einkaufspreise noch auf hohen Bilanzwerten „saß“, die aber beim Abschied aus München kaum (keine) Erlöse brachten. Olic? Pranjic? Timoschtschuk? Leider gibt’s nur die nackte Zahl, 52,2, aber keine Hintergrundinfos. Zur operativen FCB-Geschäftstätigkeit zählt auch die Nutzung bzw. Abnutzung der Spielstätte. Für die Allianz Arena fallen jährlich ca. 11 Mio. € Abschreibungen an. Was soll eine betriebliche Erfolgskennzahl aussagen, bei der dieser planmäßige Aufwand weggelassen wird?

Die Erfolgsrechner vom FC Bayern müssen sich vorhalten lassen, bei ihrer EBITDA-Kalkulation gleich sämtliche Abschreibungen zu ignorieren, sowohl die außerplanmäßigen als auch die planmäßigen. Die EBITDA-Ermittlung ist nicht standardisiert. Bei Borussia Dortmund wird die Kennzahl offenbar anders errechnet, nicht ganz so schönfärberisch wie beim FC Bayern. Man sieht deutlich: Die Aussagekraft der Ergebnisgröße ist „aufgrund der vielen ausgeklammerten Faktoren eingeschränkt, da die Kennzahl vergleichsweise leicht manipulierbar ist“ (→ faz.net).

Liebes Bayern-Management, der wirtschaftliche Erfolg im Bereich der normalen Geschäftstätigkeit wird mit dem Betriebsergebnis (EBIT) sehr treffend abgebildet. Nehmt diese Kennzahl in Eure künftigen Pressemitteilungen auf und lasst den EBITDA-Quatsch!

Bayerns hoher Personalaufwand und Dortmunds Transfererlöse mach(t)en den Unterschied

Die 2012/13er-GuV-Zahlen beider Spitzenclubs liegen auf dem Tisch. Lassen sich die relative Renditeschwäche des FC Bayern und die hohe Rentabilität von Borussia Dortmund prägnant erklären?

Unterschied 1: Die Bayern sind zwar in den letzten Jahren zu einer regelrechten Einnahmemaschine herangewachsen, sie haben aber auch hohe Ausgaben. Die Erträge sind in der Tabelle unten zusammengestellt. Bei den Werbeeinnahmen wurde die 100 Mio. €-Schallmauer geknackt. Der Verkauf von Fanartikeln, das sogenannte Merchandising, boomt. 2012/13 wurden erstmals mehr als 1 Million FCB-Trikots verkauft (→ az-muenchen.de). Dafür ist der Personalaufwand im abgelaufenen Geschäftsjahr auf über 200 Millionen Euro angewachsen. Dortmund braucht „nur“ 106 Mio. € für eine gleich große Belegschaft. Beide Konzerne, FCB und BVB, haben rund 500 Mitarbeiter. Der wesentliche Unterschied sind die Personalkosten für den jeweiligen Profikader. Die Bayern zahlen ihren Stars sehr sehr hohe Gehälter.

Erträge (in Millionen Euro)
2012/13 2012/13 Differenz
Spielbetrieb (ohne Champions League) 44,8 87,1 42,3
Werbung 69,3 102,4 33,1
Champions League 55,4 62,9 7,5
TV-Einnahmen (ohne Champions League) 32,2 44,1 11,9
Transfererlöse 51,6 1,6 -50,0
Handel (Merchandising) etc. 48,5 82,8 34,3
Sonstige Erträge [→ Anm. 3] 6,0 51,9 45,9
Summe 307,8 432,8 125,0

Unterschied 2: Nur bei der Position Transfererlöse konnten die BVB-Macher ihre bayrische Konkurrenz übertreffen. Mit dem Verkauf von Mario Götze an den FC Bayern haben die Schwarz-Gelben zwar eine Stütze des Teams verloren, aber 37 Millionen Euro gewonnen. Die waren uneingeschränkt erfolgswirksam. Als Dortmunder Eigengewächs hatte Götze bei seinem Ausscheiden in der BVB-Bilanz keinen rechnerischen Wert. 37 Millionen Euro Erlöse – 0 Euro Abschreibungen auf immaterielle Spielerwerte = 37 Millionen Euro Gewinn.

Ob das beim BVB im laufenden Geschäftsjahr 2013/14 so weitergeht? Ich glaube, die Fabelrenditen von 2012/13 waren der Höhepunkt. Die Spielergehälter und damit die Personalaufwendungen werden weiter steigen. Transfercoups à la Götze gibt’s nicht nach jeder Saison. Mit Robert Lewandowski lässt sich die GuV 2013/14 jedenfalls nicht aufpeppen. Sein Vertrag läuft zum Saisonende aus. Er kann dann ablösefrei gehen. Wie’s aussieht, will der polnische Nationalstürmer zum FC Bayern. Dort würde er wohl mindestens doppelt soviel verdienen wie die 5 Mio. € in dieser Saison in Dortmund.[→ Anm. 4]

Das, liebe BVB-Freunde, war mein kleines betriebswirtschaftliches Trostpflaster für Euch. Ich hoffe, Eure Tränen nach dem 0:3 sind inzwischen getrocknet.

Anmerkungen:
[1] Umsätze 2012/13: Real Madrid 521 Mio. € (+2 %), FC Barcelona 491 Mio. € (-1 %), Manchester United 434 Mio. € (+13 %). [↑]
[2] Für 2011/12 kann man die EBITDA-Ermittlung gut nachvollziehen: Gesamtleistung 373,4 – Materialaufwand 25,3 – Personalaufwand 167,1 – sonstige betriebliche Aufwendungen 94,9 = EBITDA 86,0 (0,1 Rundungsungenauigkeit). Es geht auch „von unten nach oben“, wenn man den Jahresüberschuss um die Steuern, das Finanzergebnis und die Abschreibungen korrigiert.[↑]
[3] Wichtiger Hinweis: Die Spalte „FCB“ enthält in den ersten 7 Zeilen nur die Erträge der FCB AG, nicht diejenigen der Allianz Arena. In der 8. Zeile (Sonstige Erträge) sind alle in den ersten 7 Zeilen nicht aufgeführten Erträge des FCB-Konzerns ausgewiesen. [↑]
[4] Lewandowskis Gehalt bei Borussia Dortmund wurde für seine letzte Saison in Schwarz-Gelb von 1,5 auf 5 Mio. € angehoben (→ focus.de). Spekulationen über sein voraussichtliches Gehalt beim FC Bayern reichen bis 15 Millionen Euro (→ focus.de). Das würde dort das Gehaltsgefüge allerdings massiv durcheinanderbringen. Die FCB-Stars Ribery, Lahm und Schweinsteiger bekommen dort als höchstbezahlte Spieler jeweils rund 10 Mio.€ jährlich, wird vermutet. [↑]

Verwandte Blog-Einträge:
Spitzenspiel
Blog-Eintrag anlässlich des Spitzenspiels zwischen FCB und BVB am 1.12.2012. Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalflussrechnung – die Finanzdaten der beiden Spitzenclubs im ausführlichen Finanzcheck. Für den FC Bayern wurden damals die Daten von 2010/11, für Borussia Dortmund diejenigen von 2011/12 berücksichtigt.
Trau’ keinem Diagramm, …
Die Kennzahl EBITDA wird auch vom defizitären Bezahlfernsehsender Sky Deutschland gerne in den Vordergrund gestellt. Im Posting vom Mai 2012 geht es nicht nur um das EBITDA als schönfärberische Kennzahl, sondern auch „getunte“ Säulendiagramme.