25. April 1983: Pressekonferenz beim Stern. Im Bild (von links nach rechts):
Peter Koch, Thomas Walde, Gerd Heidemann (stehend) und Felix Schmidt
(Fotos: Landesarchiv Baden-Württemberg, Bild/Ullstein)

Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher“, meinte einmal Albert Einstein. Die Geschichte der gefälschten Hitler-Tagebücher bestätigte den Teil seiner Einschätzung, an dem der Nobelpreisträger ohnehin keine Zweifel hatte. Heute vor 30 Jahren, am 25. April 1983, fand im Gebäude des Verlages Gruner + Jahr (G+J) in Hamburg die wohl denkwürdigste Pressekonferenz der deutschen Mediengeschichte statt. Gerd Heidemann, Star-Reporter mit Faible für Nazi-Klimbim und „Entdecker“ der Tagebücher, stand im Mittelpunkt der Präsentation. Das große Tagebuch-Fiasko des Magazins Stern, damals wie heute Flaggschiff der G+J-Zeitschriftenarmada, geht aber nicht allein auf die Kappe des Reporters. Von 1980 bis 1983 trieben etwa zehn bis zwölf nach und nach eingeweihte Stern-Redakteure und G+J-Manager das Projekt voran. Sämtliche Zweifel wurden innerhalb dieser Gruppe im Keim erstickt. Zum Glück! Sonst gäbe es die Filmkomödie „Schtonk!“ nicht und auch nicht das Buch „Selling Hitler“.

Das Zustandekommen der Blamage liefert auch eine eindrucksvolle Fallstudie für das sogenannte Groupthink-Phänomen. Um diese Facette geht’s in diesem Posting.

Wer sich zunächst mit den Hauptakteuren des Tagebuchskandals bekannt machen möchte, findet z. B. auf den Seiten der ZEIT und des ZDF Lese- bzw. Anschaustoff. Felix Schmidt war vor 30 Jahren einer von drei Stern-Chefredakteuren. Die ZEIT veröffentlichte vor Kurzem seine Erinnerungen daran, wie der Mega-Flop ab Mai 1981 seinen Lauf nahm. Im ZDF gab’s zum 30. Jahrestag die 45-minütige Doku „Die Jahrhundertfälschung“. Sehr unterhaltsam.

In einem Interview mit der ZEIT deutet der Soziologie-Professor Harald Welzer die Entstehungsgeschichte des Tagebuch-GAUs als Groupthink-Beispiel.

Beim stern hatte man es … mit einer Unfähigkeit zu recherchieren zu tun. Erklären Sie uns die Mechanik dieser Gruppenhypnose.
Welzer: „Die Sozialpsychologie nennt das Gruppendenken, Groupthink. Eine hermetische Gruppe, deren Mitglieder dasselbe Geheimnis teilen und dieselbe Absicht verfolgen, neigt fast immer dazu, in ihren Wahrnehmungen vollkommen eindimensional zu werden – bis zu dem Punkt, an dem Skepsis inakzeptabel wird. Es gibt für solche Prozesse schöne historische Beispiele. Etwa die Fehlentscheidung der Kennedy-Regierung von 1961, die Invasion in der Schweinebucht auf Kuba zu wagen. Da hat man sich im Nachhinein auch gefragt: Wie konnte das sein, dass alle im Team die Dinge so falsch sahen, dass die Gruppe nicht mehr zur Selbstkorrektur fähig war? Kennedy hat daraus Lehren gezogen und bei späteren Entscheidungen immer auch Leute dazugeholt, die mit dem Sachverhalt gar nichts zu tun hatten. Genau das hat beim stern nicht stattgefunden. Zweifel wurden systematisch ausgeschaltet. Das funktionierte bis hin zu den falschen Lettern auf den Kladden. FH statt AH. Ein irres Beispiel! Die Leute sahen nur noch, was sie sehen wollten.“

Welzer spricht die gescheiterte Landung der Exilkubaner an. Der US-Geheimdienst CIA hatte den Plan ins Spiel gebracht, Kubas Staatschef Fidel Castro durch eine Invasion seiner Gegner wieder zu vertreiben. Die Operation Schweinbucht begann am 17. Juni 1961 und ging gründlich in die Hose. Das Versagen der beteiligten Beratergruppe um US-Präsident John F. Kennedy lieferte dem Yale-Professor Irving L. Janis (1918-1990) später das Paradebeispiel für sein Standardwerk „(Victims of) Groupthink“. Janis‘ Kronzeuge war Arthur M. Schlesinger, Jr., von 1961 bis 1963 Special Assistant im Weißen Haus. Wie andere Berater war auch Schlesinger gegen den Schweinbucht-Plan des CIA. In den entscheidenden Sitzungen mit dem Präsidenten blieb der skeptische Berater aber stumm.

„In the months after the Bay of Pigs, I bitterly reproached myself for having kept so silent during those crucial discussions in the cabinet room . . . I can only explain my failure to do more than raise a few timid questions by reporting that one’s impulse to blow the whistle on this nonsense was simply undone by the circumstances of the discussion.“ Die Sitzungen – so erinnerte sich Schlesinger weiter – fanden in einer eigenartigen Atmosphäre vermuteter Übereinstimmung statt („curious atmosphere of assumed consensus“).

WWW-Link

Orts- und Zeitwechsel: Vom Weißen Haus 1961 nach Hamburg ins G+J-Verlagshaus während der frühen 1980er Jahre.

 Ein guter Nährboden für Groupthink

Irving Janis benennt einige allgemeine Faktoren, die Groupthink begünstigen können. Dazu zählen ein ausgeprägter innerer Zusammenhalt (Gruppenkohäsion), eine starke Abschottung und fehlende Methoden(-kenntnis) für die Gestaltung systematischer Entscheidungsprozesse. Im Fall der Hitler-Tagebücher kamen mehrere spezifische Aspekte dazu. Reporter Heidemann hatte in Bezug auf Nazi-Themen einen gehörigen Sprung in der Schüssel. Er war ab 1980 auf der Spur eines ersten Hitler-Tagebuchs, das Fälscher Konrad Kujau schon in der 1970er Jahren produziert hatte. Zunächst zog Heidemann beim Stern nur seinen unmittelbaren Chef Thomas Walde ins Vertrauen, den Leiter des Ressorts Zeitgeschichte. Die Chefredakteure, Peter Koch, Felix Schmidt und Rolf Gillhausen, wurden von Heidemann und Walde erst einmal nicht eingeweiht. Die beiden operierten an der Chefredaktion vorbei und gingen direkt in die Chefetage des G+J-Verlags. Dort begeisterten sie Manfred Fischer, den G+J-Vorstandschef für den Plan, ausgestattet mit viel Geld, auf die Suche nach weiteren schriftlichen Hinterlassenschaften des → Gröfaz zu gehen.

Der zunächst übergangene Chefredakteur Felix Schmidt erklärt die auf diesem Weg geschaffenen Rahmenbedingungen so:
„Wie hat dies [das Tagebuch-Desaster] geschehen können? Auf diese Frage gibt es keine befriedigende Antwort, nur Erklärungen. Zuvörderst die, daß durch die Kungelei zwischen Vorstand und zwei Redakteuren, durch die Verwischung der Zuständigkeiten über alle hierarchischen Instanzen hinweg ein Klima geschaffen worden war, in dem sich keiner mehr so richtig verantwortlich fühlte, jeder glaubte, der andere habe die Verantwortung übernommen.“
(→ F. Schmidt in der ZEIT)

Verhängnisvoll wirkte auch ein personeller Wechsel. Im Juli 1981 wurde Gerd Schulte-Hillen neuer G+J-Chef. Der Ingenieur übernahm das Projekt „Tagebücher“ von seinem Vorgänger Fischer „ungeprüft“ und im „blinden Glauben an die Echtheit“. So heisst es in einer Stern-Untersuchung, aus der die ZEIT zitiert. Für die später Eingeweihten wurde „von ganz oben“ die fatale Prämisse gesetzt, die Tagebücher seien echt. Ohne ernsthafte Prüfung – verrückt!

Im Mai 1981, noch während der Fischer-Ägide, waren die drei Stern-Chefredakteure informiert worden. Heidemann hatte bis dahin schon einige Tagebuch-Fälschungen von Konrad Kujau erworben. Natürlich fragten die drei Herren nach der Echtheit der erworbenen Dokumente. Schließlich sei Hitler als äußerst schreibscheu beschrieben worden.

„Der Vorstandsvorsitzende Fischer will Zweifel erst gar nicht aufkommen lassen. Er begegnet ihnen mit dem Argument, daß ja alles rasch und gründlich überprüft werde, dafür werde er schon sorgen. Auf eine entsprechende Frage von Koch antwortet der von Natur aus barsche Westfale: »Glauben Sie eigentlich, daß ich bereit bin, Millionen zu bewilligen, wenn ich nicht der Überzeugung wäre, daß die Bücher echt sind? Wenn der stern sie nicht will, gibt es sicher auch andere Interessenten«.“ (→ F. Schmidt in der ZEIT)
– Ende der Diskussion.

Außerdem hatte Reporter Heidemann, der seit Mitte der 1950er Jahre beim Stern war, einen besonderen Status. Henri Nannen, Stern-Gründer und -Übervater, hatte ihn einst mit dem Titel „Bester Spürhund des Sterns“ geadelt. Heidemann genoss Narrenfreiheit. Stern-Chefredakteur Koch meinte über seinen Star-Reporter: „90 Prozent von dem, was Heidemann erzählt, muß man vergessen, zehn Prozent stimmen aber“ (zitiert nach → F. Schmidt in der ZEIT). Eigentlich keine tolle Glaubwürdigkeitsquote. Trotzdem waren sich alle sicher, dass die Hitler-Tagebücher zum verlässlichen Zehntel von Heidemanns Stories zählten.

Schwere Groupthink-Symptome bei Stern und G+J

Viele Krankheiten lassen sich anhand äußerer Anzeichen erkennen. Auch für einen Ausbruch des Groupthink-Virus gibt es laut Janis typische Symptome. Die betroffenen Teams neigen dazu, sich zu überschätzen und für (nahezu) unverwundbar zu halten. Informationen werden nur noch sehr eingeschränkt wahrgenommen, abweichende Meinungen (vor allem solche von Nichtmitgliedern) von vornherein als Quatsch abgestempelt. In Gemeinschaften mit Groupthink-Denke herrscht ein starker Konformitätsdruck. Oben wurde bereits das K.O.-Argument von Vorstandschef Fischer wiedergegeben (»Glauben Sie eigentlich, …?«). Da blieb wenig Raum für Fragen und abweichende Meinungen.

„Ich bin oft gefragt worden, warum ich denn angesichts der Aktivitäten des Vorstandes geschwiegen habe“, erinnert sich Chefredakteur Schmidt. „Es war nicht Schwäche, sondern das Vertrauen in die Führungskraft und Kompetenz derjenigen, die die Angelegenheit an sich gezogen hatten. Mehr als einmal hat Schulte-Hillen, hat Koch meine Aufwallung gegen das miserable Verfahren mit der Bemerkung niedergemacht: Nur der Erfolg zählt.“ (→ F. Schmidt in der ZEIT)

Eine weitere Episode passt ins Groupthink-Bild. Am 26.4., dem Tag nach der Pressekonferenz, nahm Peter Koch für den Stern an einer Expertendiskussion im ZDF teil. Die daran teilnehmenden Historiker hatten größte Zweifel an der Echtheit der Fundstücke. Koch putzte die Wissenschaftler regelrecht runter [→1]. Bei seiner Rückkehr ins Hamburger Verlagshaus erntete er von seinen Kollegen Applausstürme. „Das haben Sie glänzend gemacht, wie Sie es den Historikern gegeben haben!“, wurde ihm bestätigt. In Groupthink-Gemeinschaften pflegt man eine klischeebehaftete, abwertende Sicht auf Mitglieder anderer Gruppen. In einem Leitartikel verunglimpfte Koch die zweifenden Historiker als „Archiv-Ayatollahs“.

Recherche à la Stern: Wünschen statt Prüfen

Entscheidungsprozesse in Groupthink-Atmosphäre sind in mehrerer Hinsicht „deformiert“. Alternativen zum früh präferierten Weg werden ausgeblendet. Informationen, die nicht ins Bild der Gruppe passen, ignoriert. Und Risiken? Gibt’s nicht! Was in dieser Hinsicht beim Stern ablief, ist noch heute kaum zu glauben. Heidemann pochte auf den Schutz seiner Quelle und nannte in Hamburg niemandem den Namen des Stuttgarter Militaria-Händlers (= Konrad Kujau), von dem er nach und nach 62 Tagebücher besorgte. 62 Tagebücher, handgeschrieben von einem tintenscheuen Diktator? Wird schon stimmen! Hitler schrieb wenig. Wenn überhaupt, dann mit Bleistift. Tagsüber hatte er erwiesenermaßen keine Zeit, Tagebücher zu verfassen. Das hat er dann wohl nachts erledigt, redete man sich bei Stern und G+J ein.

Ein gründliches Materialgutachten für das Papier der Tagebücher gab der Stern viel zu spät in Auftrag. Es hätte schnell gezeigt, dass Aufheller enthalten waren, die erst nach dem 2. Weltkrieg bei der Papierherstellung verwendet wurden. Auf die Idee einer möglichen Tintenprobe wollte auch niemand kommen. Und für Handschriftenvergleiche nutzte man ein angebliches Hitler-Schreiben an Mussolini. Dumm nur, dass dieses Referenzdokument auch von Kujau stammte.

Meine Lieblingsgroteske unter vielen – die Auswahl fällt extrem schwer –  ist die Sache mit dem „F“. Fälscher Kujau klebte auf die schwarzen Kladden goldfarbene Metallbuchstaben in Frakturschrift. Allerdings nicht die zu erwartende Kombi „A“ und „H“, sondern „F“ und „H“. Führers Hund? Führers Hand? Führerhauptquartier! Auch bei dieser Ungereimtheit handelte man beim Stern ganz nach dem Motto „Was nicht passt, wird passend gemacht“.

Das alles war eine phantastische Vorlage für eine Filmkomödie. 1992 kam Helmut Dietls „Schtonk!“ in die Kinos. Ist es denn wirklich so bizarr, so grotesk gewesen, mussten sich da die Stern-Mitarbeiter erneut fragen lassen. „Noch viel grotesker“, lautete die Antwort der ehemaligen Redakteurin Ingrid Kolb, die sich in der ZDF-Doku erinnert [→2].

Film- und Buchtipp
Schtonk!
Deutschland 1992, Regie: Helmut Dietl, Drehbuch: Helmut Dietl, Ulrich Limmer, Darsteller: Götz George, Uwe Ochsenknecht, Christiane Hörbiger, Harald Juhnke u. v. a.

Robert Harris:
Selling Hitler
London 1986

Vom Groupthink-Bazillus befallene Teams halten sich für mehr oder weniger unverwundbar und versteifen sich meist auf nur eine, oft extreme Handlungsalternative. Auch im Fall der „F.H.“-Tagebücher setzten die Stern-Macher und das G+J-Management alles auf eine Karte. Um die Wirkung des vermeintlichen Sensationsfundes noch zu steigern, nahm Chefredakteur Koch den Mund sehr voll. In besagter Pressekonferenz meinte er, nun müssten „große Teile der deutschen Geschichte umgeschrieben werden“. Seinem Redaktionskollegen Schmidt wurde  wenige Tage später zumindest klar, wie großschnauzig das wirkte.

„29. April: … Theo Sommer, … Chefredakteur der ZEIT …, ausgebildeter Historiker, meldet erhebliche Zweifel an der Echtheit der Dokumente und Bedenken gegen die ihm unreflektiert erscheinende Präsentation an. Er fragt, was man sich jetzt wirklich fragen muß: »Warum wurde die ganze Geschichte denn so großsprecherisch verkauft? Warum hat die Redaktion nicht vorsichtiger formuliert, die Möglichkeit einer Fälschung nicht ganz und gar ausgeschlossen?« Fragen, die wir uns wirklich selbst und früher hätten stellen müssen. Mit einer Titelaufschrift, die eine Fälschung nicht ganz ausschließt, hätten wir den großen Skandal vermeiden können.
An diesem Abend wird mir klar: Wir hätten nur eine große Geschichte über den Fund und über die wichtigsten Fakten aus den »Tagebüchern« drucken dürfen und dann den Historikern die »Tagebücher« zur Überprüfung übergeben müssen.“
(→ F. Schmidt in der ZEIT)

Am 6. Mai 1983 war der Spuk zu Ende. Bundesarchiv und Bundeskriminalamt erklärten, dass es sich bei den angeblichen Hitler-Aufzeichnungen zweifelsfrei um Fälschungen handelte. Auf Youtube findet man einen Clip mit den heute-Nachrichten zum Sendeschluss dieses Tages. Schön retro, der Blick auf’s damalige Nachrichtenstudio.

In der Literatur gibt es zahlreiche Hinweise zur Vermeidung von Groupthink-Fiaskos. Die Tipps reichen von A wie „Advocatus Diaboli“ bis Z wie „Zweifel äußern erwünscht“. Im Kern geht es darum, Ziele und Handlungsmöglichkeiten ausreichend kritisch zu hinterfragen, bevor man gravierende Entscheidungen trifft. Beim Versuch, kollektiven Irrtümern vorzubeugen, sollte die Stimmung in einer Projektgruppe aber auch nicht ins Destruktive umschlagen. Bei einer überkritischen Vorgehensweise gibt es außerdem die Tendenz, schon im Voraus völlig wasserdichte Lösungen schaffen zu wollen. Auch nicht gut, weil unrealistisch.

Gibt’s aktuelle Beispiele von Groupthink-Verhalten „hermetischer“ Gruppen? Ja, würde der Soziologe Harald Welzer antworten, der oben schon zu Wort kam. Sogar bei Entscheidungsprozessen auf allerhöchster politischer Ebene.

Ein Beteiligter [am Tagebuch-Desaster] hat damals gesagt: »Wir haben nicht falsifiziert, nur verifiziert.«
Welzer: „Das entscheidende Merkmal von Gruppendenken. Man sucht nur noch Bestätigung für das, was man tut. Bei der Euro-Rettung geht es übrigens nicht anders zu.“

Ach, Du dickes Ei! Na hoffentlich können wir in ein, zwei Jahrzehnten wenigstens über eine lustige Verfilmung lachen. Wie heute bei „Schtonk!“, den gefälschten Tagebüchern und allen Beteiligten sei Dank.

Anmerkungen:
[1] In der ZDF-Doku „Die Jahrhundertfälschung“ ist ein Ausschnitt dieser  Fernsehdiskussion zu sehen. Peter Koch – arrogant bis in die Haarspitzen. → zum Video in der ZDF-Mediathek. Dort auf Minute 36:20 gehen. [↑]
[2] Ingrid Kolbs Aussage ist auch in der ZDF-Doku „Die Jahrhundertfälschung“ dokumentiert. → zum Video in der ZDF-Mediathek. Dort auf Minute 23:30 gehen. [↑]

Literatur zum Groupthink-Phänomen:
Janis, I. L.: Groupthink. Psychological Studies of Policy Decisions and Fiascoes, Boston 1982, überarbeitete und erweiterte Fassung von „Victims of Groupthink“, Boston 1972
Forsyth, D. R.: Group Dynamics, 5. Auflage, Belmont 2010, S. 337 ff.
Schreyögg, G.; Koch, J.: Grundlagen des Managements. Basiswissen für Studium und Praxis, Wiesbaden 2007, S. 232 ff.