Am Mittwoch, den 14. Dezember 2011 hält Prof. Dr. Steffen Wettengl, an der Hochschule Ulm den Vortrag:

Technologieunternehmen im Zeitwettbewerb
Beispiele aus der Halbleiter-, Automobil- und Luftfahrtindustrie

Beginn: 17.30 Uhr, Ort: Raum B 308, Prittwitzstraße.

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Im Wettbewerb von Industrieunternehmen kommt dem Zeitfaktor große Bedeutung zu. Unternehmen, die Trends verschlafen und mit Produkten erst spät auf den Markt kommen, droht eine unangenehme „Zeitfalle“. Erfolgreichen Innovatoren winken hingegen höhere Umsätze, Preisprämien und Herstellkostenvorteile. Der Vortrag beleuchtet die Wirksamkeit zeitorientierter Wettbewerbsstrategien anhand zahlreicher Beispiele aus verschiedenen Branchen. Einen besonders hohen Stellenwert haben Timingaspekte z. B. in der Halbleiterindustrie. Dies belegt nicht nur die Pleite der Qimonda AG, in die das ehemalige Siemens-Speicherchipgeschäft ausgegliedert wurde. In der zivilen Luftfahrttechnik sind die Marktzyklen einzelner Modelle zwar jahrzehntelang. Dennoch spielt auch bei Neuproduktentwicklungen von Airbus und Boeing der Zeitaspekt eine maßgebliche Rolle. In der Autoindustrie hat der Wettlauf um die besten Plätze auf dem Markt für Elektroautos begonnen. Welche Relevanz hat dabei der Faktor Zeit?

Der Vortrag ist öffentlich. Die Leitung des Instituts für Angewandte Forschung (IAF) lädt herzlich ein. Nicht nur Studierende und Mitarbeiter der Hochschule Ulm, auch Ehemalige und interessierte Gäste sind herzlich willkommen. Zu Parkmöglichkeiten und der Lage des B-Baus kann man sich mit diesem Dokument informieren.