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Archiv für BWL
09.11.2010
BWLRaKo
Langhaarige Mindestlohn-Flüchtlinge

Der Deutsche Gewerkschaftsbund wirbt mit dem Plakat „Friseurbesuch“ für einen gesetzlichen Mindestlohn. Die Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung wurden zwar keineswegs voll ausgeschöpft. Dennoch finde ich das Plakat gelungen. Gegen den beworbenen Mindestlohn gibt es aber durchaus Gegenargumente.

16.10.2010
Im Land der Kartelle und Kartellwächter

Ich trinke gerne Kaffee, ärgere mich aber über diejenigen Kaffeeröster, die sich zu einem Kartell zusammengeschlossen haben. Auch für die Preise von Mehl und Brillengläsern haben sich die Produzenten abgesprochen. Den Schaden haben die Endkunden. Das Bundeskartellamt soll solche Wettbewerbsbeschränkungen verhindern.

03.10.2010
1990: Ende der DDR-Planwirtschaft

Heute jährt sich die Deutsche Wiedervereingung zum 20. Mal. Mit dem Untergang der DDR ging damals der für Deutschland erste und hoffentlich letzte planwirtschaftlich-kommunistische Großversuch zu Ende. Wirtschaftssysteme à la DDR haben grundlegende Informations-, Anreiz- und Innovationsprobleme. Kuba und Nordkorea versuchen’s trotzdem.

16.09.2010
Einführung in die BWL – Lohnt sich das für Ingenieure?

Manchmal höre ich am Semesteranfang die Frage, ob ich es denn wirklich sinnvoll fände, angehende Ingenieure mit BWL-Themen zu belästigen. Man wolle nach dem Studium schließlich nicht im Rechnungswesen, sondern in einer Entwicklungsabteilung oder im Fertigungsbereich eines Industriebetriebs arbeiten. Ich habe natürlich eine Antwort.

25.05.2010
BWLTIM
"Sie dürfen die Braut küssen – klick!"

In Japan hat vor wenigen Tagen erstmals ein Roboter eine Hochzeitszeremonie geleitet. Der 1,50 Meter große „I-Fairy“ gab in einem Restaurant in Tokio dem Brautpaar Anweisungen wie: „Bitte heben Sie jetzt den Schleier der Braut hoch“. Für solche Beispiele mit hohem Automatisierungsgrad ist das roboterverrückte Japan ein geeigneter Lead Markt.

06.05.2010
Profitable Banken

Viele große Geldhäuser profitieren doppelt von der aktuellen Krise. Zum einen machen die Staaten momentan Schulden in astronomischer Höhe – unter anderem um Banken wie die Commerzbank zu retten. Das Schuldenmachen läuft über Staatsanleihen. Um dafür genügend Käufer zu finden, engagieren Staaten Investmentbanken, die an den Provisionen für ihre Vermittlungsdienste verdienen.

15.04.2010
BWLRaKo
Akkordlohn heute

Der Mann auf dem Bild näht in Pakistan Fußbälle zusammen. Je nach Modell zahlt ihm sein Arbeitgeber pro Ball 55 bis 63 Rupien. Bei einem solchen Akkordlohn richtet sich die Entlohnung nach der produzierten Menge. In deutschen Fabriken spielt die Lohnform keine wesentliche Rolle mehr. An heimischen Computerarbeitsplätzen erlebt Akkordarbeit eine kleine Renaissance.